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Neubau Hort Fehrenstrasse, Zürich
2009, selektiver Projektwettbewerb, ohne
Rang |
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| Das bisher
auf mehrere Liegenschaften verteilte Hortangebot im Quartier Hottingen
soll
auf dem Gelände der Schulanlage Ilgen in
einem Neubau vereint werden. Gefordert waren Aufenthaltsräume für
140 Kinder. Zur Verfügung stand ein malerisches, aber eher schmales
Grundstück am südwestlichen Rand der Anlage. Ein schöner
Baumbestand und ein deutliches Längsgesfälle legten den Entscheid
nahe, den Neubau «oben» zu platzieren. Eingebettet in zum Teil
neu zu pflanzende Bäume und über die Wahl einer dunklen Farbe
für die Holzfassade rückt der Neubau in eine rückwärtige
Position und lässt ihn damit als Teil des Gartens erscheinen. Das
Haus weist im Grundstück einen Versatz auf, um sich besser in das
von kleinmasstäblichen, punktförmigen Einzelbauten geprägte
Umfeld einzufügen. Das Gebäude wirkt dadurch nicht liegend, sondern
stehend. Für die Fassade wurde eine Primärstruktur aus vorfabrizerten Betonstützen mit vorgehängten hochwärmegedämmten Holzbauelementen vorgeschlagen. Mit Blick auf die ECO-Bauweise besteht das Innere aus weitgehend unbekleidetem Recyclingbeton. Als Stimmungsträger fungieren Holz (Fenster und Verkleidung der friesartigen Lüftungskanäle), Vorhänge (Akustik) und farbig gestrichene Böden. |
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