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Einbau Musikschule Schiessanlage
Albisgüetili, Zürich
2007-08, Planerwahlverfahren 2005, 1.
Rang; ARGE mit Spiegel + Partner Bauleitung |
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Wurde
einst in der 1963 eingeweihten Schiessanlage auf drei Stockwerken
geschossen, genügen seit Jahren zwei Etagen. Das brachliegende
Obergeschoss bietet nun Platz für drei Übungsräume der
Stadtjugendmusik Zürich, ein Restaurant sowie einen Versammlungsraum
für die
Schiessgesellschaft. Entsprechend der neuen Nutzung ist das Obergeschoss
nun komplett wärmegedämmt und beheizt, während in den beiden
Schiessgeschossen weiterhin Aussenklima herrscht. Am Gebäude
wurde eine längst fällige Betonsanierungen durchgeführt
sowie die Erdbebensicherheit des Skelettbaus sichergestellt. Im Bewusstsein, dass die Musikschule eine Nebennutzung darstellt, schlugen wir eine zurückhaltende Gestaltung vor. Diese orientiert sich an Material und Struktur des Bestandes. Ausnahmen bilden die neuen Hubfenster und die modifizierte Anwendung des Profilitglases. Die neu vorgehängten, hinterlüfteten Profilitelemente dienen einerseits als transluszenter sommerlicher Hitzeschutz und ermöglichen andererseits eine witterungsunabhängige Nachtauskühlung. In der Musikschule regulieren Vorhänge die Beziehung zwischen Innen und Aussen und dienen als Stimmungs- und Funktionsträger. Sie verleihen den nüchternen Räumen nämlich eine festliche Note, regeln Raumakustik und Blendschutz. |
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