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Umbau EFH
Haller, Zürich
2003/04, ausgeführt |
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| Das Doppeleinfamilienhaus
gehört zu einer Arbeitersiedlung aus
den 1930er Jahren. Aufgrund der kleinen Zimmer gibt es heute in der ganzen
Siedlung kaum noch ein Haus, das nicht erweitert worden wäre. Meistens
wurde im Dach neuer Wohnraum geschaffen, auch wenn der Besitzer der anderen
Haushälfte
nicht mitmachte und die bescheidenen Häuser eine der Siedlungsstruktur
fremde Grösse erlangten. Beim vorliegenden Umbau für ein Ehepaar, das bald das Pensionsalter erreicht, ging es nicht darum, neue Wohnfläche zu schaffen – im Gegenteil: im Erdgeschoss wurden zwei Zimmer zu einem grosszügigen Wohnzimmer vereint und die Küche beansprucht neu auch noch die Fläche des alten Bades. Im Obergeschoss blieben die Schlafzimmer unverändert; hinzu kamen aber ein Bad und ein geräumiger Vorraum, der auch als Arbeitsplatz dient. Auf der Rückseite bewirkt die Wahl der gleichen Farbe für das Gaubenfenster und den Putz, dass die beiden Geschosse verschmelzen. Eine Verschmelzung, die einzelne Häuser – der Dachausbau war seinerzeit eine Ausbauoption – seit ihrer Erstellung kennen. |
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